Implantate – künstliche Zahnwurzeln:

Ziel der Implantologie ist es, verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Nach einer genauen klinischen Diagnostik und dazugehörigen Röntgenaufnahmen wird eine implantologische Planung durchgeführt.

Ob und wie viele Implantate möglich sind, hängt vom individuellen Behandlungsfall ab. Durch Implantate können
  • Prothesen einen besseren Halt bekommen und wackeln nicht mehr beim Kauen
  • Müssen unter Umständen keine gesunden Zähne mehr beschliffen werden
  • Kann ein herausnehmbarer Zahnersatz (Prothese) vermieden werden
  • Kann einem Prothesenträger wieder ein fester Zahnersatz hergestellt werden
Eine implantologische Behandlung gliedert sich in mehrere Behandlungsschritte, die im folgenden beschrieben werden:
  • Einsetzen der künstlichen Zahnwurzeln in lokaler Betäubung und Narkose. Der Eingriff ist in der Regel schmerzfrei, lediglich nach der OP kann es zu leichten Beschwerden und Schwellungen kommen.
  • Es folgt die Einheilphase, die je nach Fall 3–6 Monate dauern kann, und ein sicheres Einheilen der Implantate im Knochen gewährleistet. Nun wird in einem kleinen Eingriff das Implantat wieder freigelegt und mit einer Heilungsschraube versehen, so dass das Zahnfleisch sich harmonisch an das Implantat anlegen kann.
  • Mittels Abdrucknahme wird eine neue prothetische Versorgung hergestellt und eingegliedert.
  • Die Behandlung mit Implantaten ist sicher, die Erfolgswahrscheinlichkeiten liegen im Schnitt weit über 90%. Dies ist sicherer als die Erfolgsquote bei der Versorgung mit herkömmlichen Kronen und Brücken.
  • Implantate ermöglichen die Wiederherstellung eines verloren gegangenen Kaukomforts aufgrund von Zahnverlust und sie können wackelnde Prothesen wieder fest verankern.
  • Implantate sind gut verträglich: Der Werkstoff Titan, aus dem sie bestehen, ist biokompatibel.